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Deutsche Meisterschaft MÜ55: Länge ist durch nichts ersetzen


Am 12. Und 13 Mai ging 16 Teams aus ganz Deutschland an den Start, um den Deutschen Meister in der Altersklasse Ü55 zu küren.

Zum ersten Mal nahm eine Spielgemeinschaft SG BC Darmstadt/TG Hochheim Hawks an den Deutschen Meisterschaften teil.

Die Rahmenbedingungen für die SG Darmstadt/Hochheim war nicht günstig, denn berufsbedingt und durch Trainingsverletzungen fiel leider schon vor der Fahrt fast die gesamte Centerriege aus.

Wie sich dann im Turnierverlauf bestätigte kann man Länge durch nichts ersetzen oder trainieren.

Im ersten Spiel traf man auf 6. der DM 2017 SG Möhringen/Tübingen. Die SG Darmstadt/Hochheim startet furios, übernahm gleich die Führung und konnte diese bis zur 12. Minute der zweiten Halbzeit auf 17:11 ausbauen und es roch nach Überraschung. Aber mehr und mehr Rebounds ging verloren und der Ball wollte einfach nicht mehr durch den Ring. Ein 9:0 Run der Möhringer brachte die Wende und die SG konnte mehr kontern, so ging das Spiel knapp mit 23:19 verloren.

Nicht leichter wurde die Aufgabe im Spiel 2 gegen den DM 3. DBV Charlottenburg. Mit John Dronsella und Lutz Wadehn standen mal gleich 2 ehemalige Nationalspieler der SG Darmstadt/Hochheim im Weg. 5 Minuten lange konnte die SG den Gegner ärgern und 12:8 in Führung gehen dann spielte der Turnierfavorit mal richtig Defense und erlaubte den Darmstädter/Hochheimer nur noch 3 Punkte während bei Ihnen das Bällchen jetzt durch die Reihen lief und Charlottenburg ungefährdet 33:15 gewann.

Gegen den Veranstalter und Turnier Neuling Langendreer hofften die SG nun auf den ersten Sieg.

Nicht nur bei der Vorbereitung und super Organisation des Turniers hatten die Gastgeber Ihre Hausaufgaben gemacht, auch auf dem Feld war Langendreer besser organisiert und erfolgreicher.

Ein gute Starter scheint die SG Darmstadt/Hochheimer zu sein, aber danach…..mit 8:4 führte man wieder aber dann nutzen die Gastgeber Ihre körperlich Überlegenheit konsequent aus. Zu allem Überfluss zog der einzige Darmstädter Center Thomas Zipf einen Muskelfaserriss zu und fiel für den Rest des Turniers aus. Gute Besserung. Bei einem 14:29 Rückstand Mitte der 2. Halbzeit war die Luft raus. Beide Teams ließen noch ein paar Punkte zu, so dass die 27:35 Niederlage noch recht überschaubar war.

Als 4. der Gruppe C spielte die SG gegen den 3. der Gruppe D Germering.

Der gute Start war wieder programmiert, 12:6 hieß es nach 7 Minuten. Wie auch in der 3 anderen Partien übernahm der Gegner zum Ende der Halbzeit wieder die Führung. Ein Buzzer Beater von Rüdiger Plenz rüttelte das Team wieder auf. 7 Punkte in Folge von Martin Jung hielten das Team in der 2. Halbzeit weiter im Spiel und die SG Darmstadt/Hochheim ging auch wieder in Führung. Erst kurz vor Schluss konnte Germering zum 29:29 ausgleichen und es ging in die Verlängerung. In der Verlängerung zahlte sich das gewohnt gute Starten der SG Darmstadt/Hochheim aus. Mit 6 Punkten gingen die Hessen in Führung und gewann nach 3. Minuten mit 37:34 Ihr erstes Spiel.

Auf der anschließenden Players Party konnten dann die Reserven mit reichlich isotonischen Getränken und Speisen aufgefüllt und die Spiele noch mal nachbesprochen werden.

Der Sonntag mit den Platzierungsspielen stand dann unter dem Motto, der Geist war willig aber das Fleisch war schwach, oder die Gegner noch Länger und die Sprungkraft noch geringer.

Gegen Kronshagen/Lübeck „rannten“ die SG Darmstadt/Hochheim einen Rückstand hinterher und Unterlage klar mit 28:14

Im Spiel um Platz 11 wollten die SG Darmstadt/Hochheim noch mal alles geben, aber Kräfteverschleiß war genauso hoch wie die körperliche Überlegenheit der Magdeburger, das Spiel endete 26:43.

Trotz der 5 Niederlagen bei einem Sieg kehrte die SG Darmstadt/Hochheim mit dem 12. Platz zufrieden aus Langendreer zurück. Gerüchten zufolge gab es Mannschaften mit 3 Siegen und 3 Niederlagen die hinter der SG Darmstadt/Hochheim das Turnier beendeten. Man muss halt die richtigen Spiele gewinnen.

Das Turnier gewann am Ende knapp die SG DJK Köln Nord mit dem Ex-Nationalspieler Michael Pappert gegen die SG Oldenburg.

Danke an den Veranstalter Langendreer für den reibungslosen Ablauf und ein tolles Wochenende

Es spielten: Jogi Tröller (15), Florian Bieber (17), Dieter Neff, Stefan Ihringer (2), Hans Heller (33), Klaus Dösseler (3), Rüdiger Plenz (17), Martin Jung (25), Michael Erlenbach (24), Ralf Schimke (4) und Thomas Zipf



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